PHUKET, THAILAND 2018 – TAGEBUCHEINTRAG ZWEI

Über zwei  Monate ist unsere Wiederkehr aus dem wohl schwülsten Land der Welt jetzt bereits schon her – Thailand war so gut zu uns – ausgenommen der Mücken.

In meinem ersten „Tagebucheintrag“ zu dieser Reise habe ich euch bereits beschrieben, wie der ganze Urlaub für uns angefangen hat, wie wir uns gefühlt und was wir von dem Land und der Insel Phuket erwartet haben.

Heute jedoch geht es ans Eingemachte. Wie war der erste Tag? Was haben wir erlebt? Haben wir die Hitze überlebt oder sahen wir bereits am nächsten Tag aus wie schrumpelige Rosinen? (Wer jetzt sagt, wir sehen immer so aus, ist gemein.)
Haben wir uns unseren ersten gemeinsamen Urlaub so vorgestellt?

Ich darf euch spoilern: JA!

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Am ersten Tag unserer zweiwöchigen Auszeit hatten wir, nach unserer Anreise, erstmal mit dem Wetter zu kämpfen. Kaum waren wir aus dem klimatisierten Shuttle, dass uns vom Flughafen zum Hotel brachte, ausgestiegen, lief uns die Suppe wie in der Sauna.
Gut fühlen geht anders. Und nachdem wir erfuhren, dass unser Hotelzimmer noch nicht bereit zum Check-In war, dachten wir kurz, wir werden für den restlichen Tag in den großen Sesseln der Lobby sitzen bleiben. Doch dann wurde uns eröffnet, unsere Sachen in einen separaten Raum zu bringen, unsere Badesachen heraus zu nehmen und doch schon einmal den Pool auszuprobieren, der trotz 27 Grad Wassertemperatur eine willkommene Abkühlung war. (Meer wäre natürlich auch gegangen, aber wir waren so hinüber, dass wir das simpelste gewählt haben).

Im Pool planschend realisierten wir so langsam, dass wir es wirklich geschafft hatten, angekommen waren. Wir überlegten, was wir im Laufe des Tages noch erkunden wollten. Machten Schlachtpläne, was wir essen, wo wir schwimmen und wen wir treffen wollten.
Und dann kam das Zimmer. Sehr groß. Klimatisiert. King-Size Bett. Und dann überkam es uns einfach.
„Nur fünf Minuten ausruhen.“

Schnitt.

18:00 Uhr – drei Stunden später und wir hatten unseren ersten Urlaubstag so gut wie verschlafen.
Doch sind wir mal ganz ehrlich. Es war unser Urlaub, keiner hat uns gestresst, niemand verurteilt, wir konnten selbst entscheiden.
Und so setzen wir nach dem Schlafen auch gleich unsere nächste Priorität: Essen!

Unser Hotel lag auf einem kleinen Hügel, hundert Meter vom Strand und 150 Meter von der Stadt entfernt. In diese machten wir uns auf den Weg und wurden nach einigem Erkunden auch schnell fündig: Ein typisch thailändisches Restaurant, Ventilatoren an den Decken surrten im Takt der ungewöhnlichen Musik, die aus den Lautsprechern zu uns drang und wir vernahmen den Duft von zahlreichen Leckereien auf dem Grill. Urlaubsstimmung, würde ich das nennen.

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Der 25. April sollte unser erster richtiger Urlaubstag sein. Und was darf an so einem ersten Sommerurlaubs-Tag nicht fehlen? Richtig, „Vorher-Bilder“. Wir malten uns schon aus, wie braun wir am Ende des Urlaubs sein würden und wie riesig der Unterschied auf den „Nachher-Bildern“ zu sehen wär.
… Ratet mal, wer vergessen hat, „Nachher-Bilder“ zu machen…

Nachdem wir das Fotografieren beendet hatten, ging es für uns zum Frühstück. Der Geruch von Kaffee, Speck, Pancakes und asiatischen Nudeln empfing uns und er war definitiv gewöhnungsbedürftig. Das Frühstück: okay. Ausgelegt für Engländer, Russen und Asiaten, die die Mehrheit der Gäste ausmachten. Aber nun gut – wir sind anpassungsfähig, wir haben Essen gehabt und es war alles (bis auf Eier – das konnten die da irgendwie nicht so) lecker!

Für mich war die ganze Essensangelegenheit eh klar: Obst, Obst und noch mehr Obst.
Lecker und Günstig – das schmeckt da auch einfach alles ganz anders als in Dschermany.
Favourite thing: Kokusnuss-Wasser DIREKT mit dem Strohhalm aus der frischen Kokusnuss. Ein Träumsche.
Nach dem Frühstück ging es erstmal – wer hätte es gedacht – an den Strand. Naiv wie eh und je schritten wir also ins Wasser. Wohl bemerkten wir, dass die Wellen relativ hoch waren und Kraft hatten. Konnte uns das abhalten? Natürlich nicht!
Es war also vorherzusehen, dass meine Wenigkeit einer Wellte nicht Stand halten konnte und so wurde ich prompt unter Wasser getaucht, fünf Meter gen Strand geschleudert und dabei unter Wasser über den Sand gezogen wie ein Holzklotz übers Schmirgelpapier. Makellose Beine ade.
Nachdem ich schon gut bedient das Wasser verlassen hatte, blieb mein Freund noch einige Minuten samt Taucherbrille im Wasser. Wie sollte es anders auch sein, kam er wenig später auch zurück ins Trockene – ohne Taucherbrille…

Auch die Sonne ließ nichts unbeschadet und nachdem ich am Morgen noch so weiß wie Kalkstein war, bestand am Abend die Gefahr der Verwechselung mit mir und einem bestimmten Schalentier…

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Der erste Tag ging wie im Flug vorbei.
Abends genossen wir den Sonnenuntergang in einem kleinen Restaurant direkt am Strand, tranken einen Cocktail und kehrten zurück ins Hotel, um zu schlafen.
Tatsächlich entwickelten wir uns den Urlaub über zu Omi und Opi – wir standen um 7:00 Uhr auf und gingen um 22:00 Uhr ins Bett. Doch wir wollten die Tage fit sein, viel sehen, viel erleben.

Und das taten wir. Am nächsten Tag ging es für uns zwei früh zum nächst gelegenen Strand – dem Kata Beach. Dort badeten wir, sonnten uns und streichelten Plumplori-Äffchen, die ihr vielleicht schon bei mir auf Instagram gesehen habt – erinnert ihr euch?

Nach einem kurzen Aufenthalt im Hotel ging es gegen frühen Abend nach Patong – der absoluten Partymeile Phukets. Doch wir sind erst einmal nur über den Markt und die unzähligen Gassen sowie an der Strandpromenade entlang geschlendert. Der Party-Abend sollte noch folgen.

In den nächsten Tagen unseres Urlaubs taten wir das, wofür wir verreist waren. Entspannen. Abstand nehmen vom Alltag, vom Tohuwabohu das zu Hause herrschte. Wir schliefen, aßen, schwammen, aßen, schwammen noch einmal, erkundeten und schliefen erneut. Erholung pur.

***

Ihr Lieben,
ich hoffe, euch hat der erneute Einblick in unseren Urlaub gefallen. Meine Gedanken kreisen immer noch um diese schöne Zeit und wir werden sicherlich noch einige Zeit von diesem Urlaub zehren.
Es wird noch ein dritter Teil dieser Reihe folgen, indem ich euch unsere Ausflüge vorstelle. Doch ich wollte nicht nur einen „Where to eat“, „What to do“ oder „Top Spots of Phuket“ schreiben. (das kommt vielleicht noch).

Ich wollte euch an unserer Erfahrung, an unseren Gedanken und Eindrücken teilhaben lassen. Schreibt mir gerne, ob euch dieser Blickwinkel zusagt und ob ihr Interesse an einer „Top-what-to-do-where-to-eat-how-to-live-hottest-spots-of-phuket-Liste“ hättet.

Adieu.

Adina

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