PHUKET, THAILAND 2018 – TAGEBUCHEINTRAG EINS

Die ersten beiden Tage unserer Reise waren mit Abstand die anstrengendsten.
Am Sonntag, den zweiundzwanzigsten April sind wir um 13:57 Uhr (ja, die Deutsche Bahn war pünktlich) mit dem Zug aus Braunschweig nach Göttingen und danach mit dem zweiten Zug nach München gefahren.
Knappe vier Stunden später ging es erst einmal zu McDonalds – Hunger.
Einen BigMac (die schmecken mir eigentlich gar nicht so dolle, trotzdem probiere ich sie immer wieder) und eine große Pommes später kauften wir uns Tickets für die Fahrt ins Münchener Hotel und für den nächsten Tag zum Flughafen – 37€ für vier Tickets… München eben.
Also fuhren wir erneut Bahn, zwei an der Zahl. Noch eine kurze Busfahrt und wir waren endlich angekommen. Zimmer beziehen, schlafen, auf den morgigen Tag warten.

Um 7:00 Uhr klingelte der Wecker. Der 23. April war da – der Tag unseres Fluges nach Thailand. Der erste gemeinsame Urlaub in knapp drei Jahren Beziehung. Wie würde das wohl werden?!
Aufstehen. Anziehen. Frühstücken. Koffer schließen. Neuer Bus. Neue Bahn. Flughafen München.
Ein kurzer Blick auf die Anzeigetafel, Koffer aufgeben, Zeit lassen und dann: huch, da stellt sich uns jemand in den Weg. Ein Kamerateam von Galileo sprach uns an, ob sie uns ein paar „witzige Fragen“ über Lufthansa stellen dürften. Sie würden einen Beitrag über Deutschlands größte Airline drehen. Wer den Beitrag findet: Lachen ist erlaubt – was ich Körper-Klaus da teilweise für Grimassen ziehe… herrje!

Nachdem die Aufregung überwunden und das Interview abgedreht war, liefen wir noch einige hundert Meter über den Flughafen, denn wir würden bald seeeeehr lange auf ein und derselben Stelle sitzen.
Elf Stunden lang ging es erst nach Singapur (wer schon einmal dort am Flughafen war, weiß, dass die eine Stunde „Umsteigezeit“, die wir hatten, viel zu knapp bemessen sind – der Flughafen ist eine eigene, kleine Stadt) und nachdem wir dort auch wieder das richtige Gate gefunden hatten ging es mit einer kleinen asiatischen Airline noch 1 1/2 Stunden nach Phuket.
An dieser Stelle möchte ich noch den Service der Singapur Airlines loben, mit der wir aus München geflogen sind. Toller Service, gutes, leckeres Essen und so viel Verpflegung umsonst, wie man mochte!

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Und dann war es soweit: „Meine Damen und Herren, wir haben nun soeben Phuket erreicht.“ Unvorstellbar. Wir waren knapp 11.000 Kilometer geflogen und hatten tatsächlich keine einzige Minute geschlafen.
Egal: wir waren viel zu aufgeregt, als dass die Müdigkeit hätte etwas ausrichten können.
Doch unsere Euphorie wurde in dem Moment gebremst, als wir das Flughafengelände verließen und gegen eine Wand aus Abgasen, 75%iger Luftfeuchtigkeit und schwüler Hitze stießen. Wir dachten nur: „Gut, dann atmen wir eben das nächste Mal erst wieder richtig in zwei Wochen, wenn wir wieder nach Deutschland kommen“.

Wir waren einfach überwältigt. Wir hatten mit speziellem Klima gerechnet, aber zu dem Zeitpunkt hofften wir einfach nur, dass wir uns schnell daran gewöhnten.
Um noch länger darüber nachzudenken, blieb jedoch keine Zeit mehr. Wir sahen bereits einen Thai mit einem Schild vor unserer Nase rum wedeln, auf dem unsere Namen standen. Wir warteten noch fünf kurze Minuten und wurden dann samt Koffer in einen – zum Glück klimatisierten!! – Van verfrachtet.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch vor, auf Phuket Roller zu fahren. Nach einer guten Stunde Autofahrt quer über Phuket hatten wir dieses Vorhaben verworfen. StVO? Was ist das??? Jeder fährt einfach dann, wann er will. Wenn jemand im Weg steht, wird gehupt, um zu markieren, dass das der eigene Weg ist und sich jetzt keiner in den Weg zu stellen hat. Ist doch ganz einfach… oder?

Erschöpft, verschwitzt und hungrig kamen wir am frühen Vormittag im Hotel an. Horizon Karon Beach. 4 Sterne. Inklusive Frühstück. 17€ die Nacht. Ja, auf Thailand ist das Ganze eben ein bisschen anders.

Aber wie wir unseren ersten Tag verbracht haben und ob wir uns jemals an das Klima gewöhnt haben, erfahrt ihr im nächsten Blogpost der Reihe „TAGEBUCHEINTRAG“.

Macht’s gut, macht’s besser!

Eure Adina

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