THROWBACK TO: MUNICH (2)

Yeah, sie hat’s geschafft. Nach knapp einem Monat Abstinenz bin ich nun auch endlich wieder auf meinem Blog unterwegs und lasse meine Gedanken rund um meinen Kurzurlaub nach München Anfang August (wow, so lange ist das schon wieder her?!) ein zweites Mal zu Papier.. äh, Laptop flattern.

Wo waren wir stehen geblieben? Achja…

TAG 4 – PINAKOTHEK, SCHLOSS NYMPHENBURG UND PULLED PORK BURGER

An unserem vierten Tag in dieser unglaublich schönen Stadt München hatten wir volles Programm. Nach ausgiebigem Frühstück mit Rührei, Kaffee, Brötchen und Obst ging es los in die Neue Pinakothek, einem von drei Museumskomplexen (Pinakothek der Moderne, Alte Pinakothek, Neue Pinakothek).

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Ausgestellt werden dort Meisterwerke des europäischen 19. Jahrhunderts von der Aufklärung bis zum Anbruch der Moderne. Zu finden sind in den wunderschönen Ausstellungsräumen weltbekannte Künstler wie Claude Monet, Paul Cézanne und Vincent van Gogh. Für mich als Kunstliebhaberin war es Wahnsinn, so schöne Gemälde von so anerkannten Malern so nah betrachten zu können.

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Die Seerosen von Claude Monet (1915)
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Sonnenblumen von Vincent van Gogh (1888)

Nach ausgiebigem Bestaunen der Kunstwerke hatten wir von Kunst und Kultur immer noch nicht genug. Deshalb ging es für uns mit der S-Bahn von den Pinakotheken aus direkt zum Prinzessinnenpalast Nummer eins – dem Schloss Nymphenburg.

Beim Anblick des gigantischen Hauses blieb uns glatt der Mund offen stehen. Die – wirklich wirklich – lange Auffahrt zum Schloss liefen wir in brütender Hitze herunter, immer weiter auf das Schloss zu, und stellten uns vor, wie schön es jetzt wäre, in hübschen Kleidern, mit tollen Frisuren und unseren Traumprinzen (die zu Hause saßen – war ja schließlich ein Mädelsurlaub) in einer vergoldeten Kutsche angerollt kommen, die Stufen empor steigen und auf dem schönsten Ball im allerschönsten Ballsaal unsere Kleider schwingen lassen und unsere Füße wund tanzen. Eben so richtig wie Sissi.

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Auf diesem Bild hatten wir schon 3/4 der Auffahrt zu Fuß geschafft. Ihr könnt euch vorstellen, was ich mit wirklich, wirklich lang meine…

Nachdem wir nun in der – zum Glück klimatisierten – Eingangshalle angekommen waren, eröffnete sich uns ein Blick in den riesig großen Garten hinter dem Schloss, den man von außen noch gar nicht erahnen konnte. Der Garten war so groß, dass man Gondeln buchen konnte, die einen auf dem integrierten Fluss hin und her schipperten… ja, so groß war es!
Für uns ging es aber nicht in den Garten, sondern direkt in die damaligen Wohnräume der Schlossbewohner.
Man sagt ja eigentlich immer: das beste kommt zum Schluss. Doch diesmal zeigte sich uns das Schönste direkt am Anfang. Nach zwei Treppen und einer Tür erblickten wir den Ballsaal.
Stellt euch jetzt den aller schönsten Ballsaal vor, der eure Vorstellung zulässt. Und dann legt noch einmal zwei Schippen drauf.

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Atemberaubend. Der Anblick verschlug uns die Sprache. Einzigartige Wandmalereien, ein Kronleuchter größer als der andere, Prunk und Protz und alles mit Gold überzogen.
Unsere Träume des Sissi-Feelings wurden schlagartig wahr und voller Übermut tanzten wir im Ballsaal den Wiener Walzer. Wer kann schon behaupten, dass er in einem echten Märchenschloss getanzt hat?! Aufgenommen wurde das Ganze von einem lieben Security-Mann, der beim Anblick unserer vielleicht doch ein wenig unbeholfener Tanzschritte ein Lachen unterdrücken musste. Das Video werde ich euch einfach mal nicht zeigen… Sonst denkt ihr, ich hätte nie Standard getanzt (und das habe ich – 2 1/2 Jahre).

Nachdem wir uns einige Stunden das Schloss angeschaut hatten, beschlossen wir, in das Hotel zurück zu kehren und etwas zu essen. Guuuuute Entscheidung, denn es gab frisch zubereitetes Pulled Pork auf Burger – ein Träumchen!

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Nachdem wir gut gestärkt waren, machten wir uns noch einmal auf den Weg in die Stadt. Wir wollten noch einmal München als Biergarten-Hochburg ausnutzen. Somit ging es in den Augustinerkeller, der drinnen und draußen Platz für bis zu 5000 Personen bietet. JA, 5000 PERSONEN!!! Nach diesem Erlebnis und einem Maß später ging es noch in eine super süße kleine Kneipe namens Shakespears, in der wir noch einen Absacker tranken und dann zurück ins Hotel fuhren.

TAG 5 – THERME ERDING, GASTGESCHENKE UND TOURI-TOUR

An unserem fünften und letzten ganzen Tag ging es für uns morgens mit dem Bus noch ein Stück weiter in die Walachei, nach Erding. Dort befindet sich die weltweit größte Therme. WELTWEIT. GRÖSSTE. THERME.
Dass ich dort keine Bilder machen konnte, könnt ihr euch sicher vorstellen. Bei den vielen Rutschen, Wasserfontänen und Badebecken war ich froh, dass mein Handy danach noch trocken war. Die Therme ist definitiv einen Besuch wert. Und lasst euch sagen: drei Stunden reichen bei weitem nicht aus! Wollt ihr mehr über die Therme erfahren? Klickt einfach hier.

Länger als drei Stunden konnten wir aber leider nicht bleiben, denn nachmittags wollten wir uns noch auf die Suche nach Mitbringseln für die Traumprinzen zu Hause machen und abends trafen wir noch einen Freund zum Essen.
Nachdem wir uns zu dritt die Bäuche mit leckerem italienischem Essen vollgeschlagen hatten, starteten wir zusammen mit dem Freund unsere letzte Tour durch München. Er entpuppte sich als klasse Reiseleiter und führte uns durch den Englischen Garten, vorbei an der Eisbach-Welle und an einem kleinen Frozen Joghurt Laden (natürlich mit kurzem Stop) bis zum Odeonsplatz, auf dem wir es uns mit einer Flasche Rotwein noch einmal gemütlich machten, bevor wir der wunderschönen Stadt gute Nacht sagten und ein letztes Mal in die U-Bahn Richtung Hotel stiegen.
Noch einmal das Hotel genauer kennen lernen? Dann einfach hier klicken.

TAG 6 – DIE ABREISE 

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Ein letztes Mal Rührei und Cappuccino im Bader Hotel

Nach dem Koffer packen hieß es für uns: TSCHÜSS sonniges München, HALLO stickiger Bus!
Nach einer gefühlten Ewigkeiten kamen wir abends endlich erschöpft aber glücklich in unserem „Heimathafen“ an, ließen uns in die Arme unserer Liebsten fallen, die uns vom Bus abholten und kuschelten uns wenige Minuten später ins eigene Bett – mit den Gedanken an unseren ersten – wunderschönen – Mädelsurlaub.

Ich hoffe, dass euch mein Reisebericht gefallen hat und freue mich von EUCH zu hören, ob ihr schon einmal einen Mädelsurlaub gemacht habt – und wenn ja, wohin?

Liebst, Adina

 

 

 

4 Antworten auf “THROWBACK TO: MUNICH (2)”

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