KANN ES EIGENTLICH ZU VIEL KAFFEE SEIN?

Definitiv NEIN.
Für meinen zweiten Blog-Eintrag habe ich mir gedacht, dass ich euch gleich mal über die wichtigsten Dinge meines Studenten-Lebens informiere: Kaffee, Kaffee und Kaffee.
Wieso ich das so empfinde?

Hier meine Top 10 der besten Gründe, warum ich es garnicht so schlimm finde, ein Coffee-Addict zu sein.

  1. Schon früher war es einfach super cool, Kaffee mit den Erwachsenen zu trinken. Jedenfalls dachte ich, dass es Kaffee wäre. Ich wusste ja nicht, dass ich eine Brühe namens Caro-Kaffee trank, die definitiv nichts mit dem zu tun hat, was heute Tag für Tag aus meiner Lieblingsmaschine im Haushalt tropft. Heute bin über die Lüge meiner Kindheit hinweg. Na gut, so schlimm war es vielleicht auch gar nicht. Hätte mir wahrscheinlich sowieso nicht geschmeckt.
  2. Die schönsten Worte, die ein Freund zu mir sagen kann, sind definitiv „Lass uns zusammen einen Kaffee trinken.“ Diese sechs Wörter lassen in mir ein warmes Gefühl aufsteigen, denn sie versprechen mir einen wunderbaren Nachmittag voller schöner Gespräche, ganz viel Lachen, dem ein oder anderen „Gossip“ oder einem zu lösenden Problem. Bei einer großen Tasse meiner Lieblingsdroge (ja, Koffeein ist tatsächlich eine Droge – wie kann man einem so schönen Stoff einen so schrecklichen Namen geben?!) lässt es sich immer am besten quatschen. Aber Kakao mit Sahne ist auch manchmal okay.
  3. Ich trinke meinen Kaffee generell schwarz. Einfach nur um sagen zu können „Schwarz, so schwarz wie meine Seele.“ Was, wie meine Freunde wissen, eine ziemlich große Schwindelei ist. Aber manchmal erwacht einfach der kleine Darth Vader in mir.

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    Jaja, das ist kein schwarzer Kaffee, ich weiß. Aber Cappucino ist auch okay. Manchmal. Manchmal muss es eben auch Milch dazu sein. Dann aber auch ganz ganz viel Schaum!!!
  4. Machen wir uns nichts vor. Ein entkoffeinierten Grande Iced Caramel Macchiato  mit Sojamilch und Haselnusssirup zu bestellen hört sich zwar ziemlich cool an, hat aber nicht wirklich etwas mit Kaffee zu tun. Außerdem bricht man sich fast die Zunge beim Bestellen dieses Getränks einer Coffee-House-Kette, dessen Name euch wohl allen bekannt ist (*hust*starbucks*hust*). Da ist es doch deutlich einfacher, einen Filterkaffee zu bestellen. Meinetwegen auch in Grande oder Venti. Lieber Venti, wenn schon denn schon.
  5. Kaffee ist tatsächlich gesund. Es sei denn, ihr bestellt ihn so, wie in Punkt 4. Aber eine große Tasse Kaffee ohne Milch und Zucker hat lediglich nur 4kcal. Ehrlich!!! Da können es auch ruhig 3 Venti-Becher sein.
  6. Das Studenten-Leben. Ich will mich ja nicht zu sehr beschweren, es macht Spaß. Ob es die schönste Zeit meines Lebens war, kann ich wahrscheinlich nur rückblickend behaupten. Aber etwas, was ich jetzt schon weiß, ist, dass ich so die ein oder andere Vorlesung durch einen exzessiven Kaffeekonsum überstanden habe. Möglicherweise hat auch der Placebo-Effekt eingesetzt, who knows. Aber der Wille zählt.
  7. Nochmal: das Studentenleben. Bei uns ist es mittlerweile möglich, seinen eigenen Thermosbecher mit zum Kiosk zu nehmen und ihn sich auffüllen zu lassen. So genießt man lange warmen Kaffee (die Papp oder Plastikbecher haben das nicht wirklich garantiert) und man denkt an die Umwelt. Außerdem kann dann  mein Venti-Becher zum Einsatz kommen, den ich mir vor einiger Zeit tatsächlich von *hust*starbucks*hust* angeschafft habe.

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    So sieht der Kaffee in Abu Dhabi aus. Ganz anders als in Dschörmenie, oder? *hust*hust* Aber trotzdem lecker – wer hätte es gedacht.
  8. Der Wärmespender im Winter. Statt die sperrigen Taschenwärmer mit sich herum zu tragen, die spätestens nach 20 Minuten steinhart und überhaupt nicht mehr wärmend sind, ist der Thermosbecher ein echtes Genie. Kaffee und Hände zugleich warm halten – was will man mehr?
  9. Es hört sich doch defintiv cooler an, sich auf einen Kaffee statt auf einen Tee zu treffen, oder? Nicht, dass ich Tee nicht mag. Wobei… Ich mag Tee wirklich nicht so sehr. Das verbinde ich immer zu stark mit krank im Bett legen. Da ist mir das flüssige Gold lieber (sorry not sorry an alle Teeliebhaber).
    Notiz an mich selbst: den Punkt hier aktualisieren, wenn ich krank bin. Dann ist Tee meine Rettung – auch, wenn ich es nur ungern zugebe.
  10. Kaffee wirkt für mich meistens nicht aufdrehend sondern beruhigend. Wenn ich Zeit habe, meine Kaffeemaschine anzuschmeißen, weiß ich, dass ich – vielleicht auch nicht lange – Zeit für mich habe. Füße hoch, eine Zeitschrift, ein Buch oder den ein oder anderen Blog lesen, wenn möglich die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und entspannen. Ich bin definitiv ein Fan von der Sonntagmorgen-Stimmung.

 

♥ Eine Homage an den Kaffee. Von Herzen. Darauf einen Becher. Venti.♥

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